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Die Deutschen essen mehr Fisch
Fisch ist in der Wertschätzung der deutschen
Verbraucher gestiegen:
13,3 Kilogramm Fisch und Fischwaren hat jeder Bundesbürger
durchschnittlich im vergangenen Jahr zu sich genommen, das sind pro Kopf
900 Gramm mehr als 1999 (12,4 Kilogramm). Auch durch einen Anstieg der
Fischpreise um 2,8 Prozent ließen sich die Deutschen die Lust auf Fisch
nicht nehmen. Gemäß einer GfK-Verbraucherstudie konnten allein zwischen
Juli 2000 und Juni 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 1 Million
neue Fischkäufer (Haushalte) gewonnen werden. Pro Haushalt hat die Häufigkeit
der Fischeinkäufe ebenso zugenommen wie die jährlich gekaufte Menge an
Fisch.
Wie Peter Koch-Bodes, Mitglied des Vorstandes des
Fisch-Informationszentrums (FIZ), Hamburg, berichtete, lag das
Gesamtaufkommen an Fisch und Fischwaren in Deutschland im Jahr 2000 bei
1,8 Millionen Tonnen, das sind 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der
weitaus größte Teil davon, nämlich rund 1,5 Millionen Tonnen, wurde
importiert. 259.000 Tonnen - 13 Prozent weniger als im Vorjahr - stammen
aus Eigenanlandungen und der Produktion deutscher Fischer. Von den
insgesamt 1,8 Millionen Tonnen Fisch und Fischwaren blieben im vergangenen
Jahr rund 1,1 Millionen Tonnen in Deutschland, was einem Zuwachs von 7
Prozent gegenüber 1999 entspricht.
Mit dem im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen
Pro-Kopf-Verbrauch von durchschnittlich 13,3 Kilogramm (1999: 12,4
Kilogramm) liegt Deutschland im europäischen Vergleich zwar noch immer
relativ weit hinten. Bezogen auf die Gesamtversorgungsmenge ist die
Bundesrepublik nach Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien
jedoch der fünftgrößte Fischmarkt in der Europäischen Gemeinschaft.
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